Ein Album.
11 Kapitel
*Mehr als 30 Sekunden*
Vom Fliagn und Ziagn.
... ein Album ist für alle, die wissen, dass das Leben nicht immer geradeaus läuft.
Und dass manchmal genau in den Momenten, in denen man loslässt und weitermacht,
die wichtigsten Geschichten entstehen.
Die 11 Kapitel des Albums erzählen von unterschiedlichen Momenten auf der Reise des Lebens – von Aufbruch und Suche, von Nähe, Verlust und Veränderung.
Jedes Stück steht für einen eigenen Moment eines Augenblicks und fügt sich am Ende zu einer Geschichte zusammen.
I. Die Reisende
VOM FLIAGN UND ZIAGN.
„Die Reisende“ ist ein Lied über das Unterwegssein im Leben. Ein Lied über den Aufbruch und den Mut, die ersten Schritte zu wagen, ohne genau zu wissen, wohin der Weg führt. Wenn sich die Frage nach dem Ziel stellt, erzählt das Stück davon, dass nicht entscheidend ist, wohin man geht, sondern wo man gerade steht und was man auf dem Weg empfindet.
I bin a Reisende, die gern nie ankommt.
I bin a Suchende, die immer was find.
I bin daham, wenn i fort bin und
am End bleib i a Kind.
Und wenn jetzt wer sagt,
dass ich doch wissen sollt,
wohin ich geh,
sag i ganz glücklich,
i was nur wo i grad steh.
Lass mi ziagn, lass mi fliagn.
II. Mehr als 30 Sekunden
VOM DASEIN und DA-SEIN
In einer Welt, in der oft schon nach wenigen Sekunden weitergescrollt wird, erzählt „Mehr als 30 Sekunden“ von dem Wunsch, dass Menschen sich wieder Zeit nehmen – Zeit zum Zuhören, Zeit zum Fühlen und Zeit für Geschichten.
Hast du mehr als 30 Sekunden?
I schau nach vorn, grad aus,
direkt in eure Augen und ich kanns
fast nicht glauben.
Da gibts' einen der sich das gleiche traut,
nämlich ein direkter Blick und i find und i fühl,
das ist viel besser als so ein schneller Klick.
III. Lass die Falten leben
VOM ANNEHMEN
„Lass die Falten leben“ richtet den Blick auf das,
was zwischen den Zeilen passiert.
Wer genau hinhört, merkt schnell:
Hier geht es nicht um Nostalgie, sondern um Selbstbestimmung und um Haltung. Es ist eine Einladung, anzunehmen, dass das Leben uns prägt – und darin etwas Wertvolles liegt.
Kein Rückblick, keine Nostalgie. Sondern ein Blick nach vorn, mit allem, was da ist.
Soni widmet sich einem Thema, das uns alle betrifft: den sichtbaren Veränderungen. Es ist eine Erinnerung daran, dass jedes Lachen, jede Träne, jede gelebte Erfahrung ihre Spuren hinterlässt und das darf gesehen und angenommen werden.
Souvenir für dich!
Dein Spiegelbild, du hast nämlich eine Schönheit, die nicht vergeht, nur weil eine Falte auf Dauer bleibt.
Videocredits: Mira und Adam Long
Musiccredits: Text&Musik - Soni Klein / Arrangement - Soni Klein, Michael Schnell, Lukas Höckner / Stimme - Soni Klein / Flügel - Michael Schnell / Bass - Bernhard Osanna / Schlagzeug Lukas Höckner / Gitarre - Nicole Neumayr / Recording, Produktion & Mix: Lukas Höckner (Tonstudio Höckner) / Mastering: Martin Scheer
IV. CONTENT CONTENT*
VOM HINTERFRAGEN - 3 Akte in über 200 Takten
*Extended Version auf Bandcamp + Youtubevideo; Short Version am Album
CONTENT CONTENT erzählt vom ständigen Druck, sichtbar zu bleiben. Vom Gefühl, immer mehr posten, zeigen und liefern zu müssen, nur um überhaupt gehört zu werden. Zwischen Algorithmen, Reichweite und Selbstvermarktung stellt der Song die Frage, was von der Musik übrig bleibt, wenn plötzlich alles nur noch Content ist.
An Algorithmus zu bedienen,
bevormundet von Maschinen?
Jeden Tag was createn,
immer wieder wen andern haten?
Ein kleiner Prostestsong.
Diese extended Version gibt es vorerst nur auf Bandcamp.
Videocredits - Mira und Adam Long
V. Land der Reben
VOM MITLAUFEN
Über das Land der vielen Reben.
Manchmal geh ich aus am Abend,
trink a paar Glasln,
dass kann net schaden.
Manchmal mag ich ganz viel kosten,
dann gehts mir besser als beim Fasten.
Wenn i mal sag, i trink heut nix,
hast keine Freund mehr,
das ist fix.
In an Land mit soviel Reben,
musst fast jeden Wochentag
an heben.
VI. Ende und Anfang
VOM FESTSTECKEN
I hab den Kummer net kumma g'sehn.
Jetzt stehst du da wie a nasser Hund,
beide samma in der Seel nimma g'sund.
VII. Die Gedanken ranken
VOM AUFBRECHEN
I sag zu mir selber,
hör endlich auf und fang endlich an.
Wie lang willst du noch warten auf die Tage,
die nie kommen werden...
VIII. Ihr Akkordeon
VOM NIE AUFGEBEN.
Als mir unsere Urli mit ihren 94 Jahren ihre Geschichte über ihr geliebtes Akkordeon erzählte, wusste ich, diese Geschichte muss weitererzählt werden.
... Mit 7 Jahr hats das Akkordeon kriegt,
voller Stolz wie sie heut erzählt,
später dann, habens ihr die Quetschn gstohln,
wegrennen habens müssen.
Keiner hat das wollen.
IX. Nur a Sekundn
VOM EINGESTEHEN
Und oft ist es nur eine Sekunde, die dein Leben unveränderbar verändert.
... es war nur a Sekundn.
I schwör, es war nicht mehr.
Und wenn ich's vorher gwusst hätt ...
Warum ich dieses Lied geschrieben habe,
kann ich dir nur LIVE erzählen.